Pressestimmen und Kritiken

Und dann kam Alex

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Die Gesichter während der Aufführung und die anschließenden Aussagen in Gesprächen untereinander zeigten, dass die Schüler vom Thema des Stücks "Und dann kam Alex" von Karl Koch tief beeindruckt waren. Diese emotionale Teilnahme wird nun im Deutschunterricht aufgegriffen, um das Thema Mobbing weiter zu thematisieren. So soll durch aktive Prävention zu einem partnerschaftlichen Umgang der Jugendlichen untereinander beigetragen werden.

(Rhein-Zeitung, 01.07.2009)

"Ich appelliere an die Täter, sich einmal zu überlegen, was sie mit Mobbing anrichten können." Die persönliche Betroffenheit im Publikum drückte eine Schülerin in der Diskussion nach der Aufführung des Stücks "Und dann kam Alex" aus, das sich um Gewalt, Mobbing und Bullying dreht.
Gespannt verfolgten die Schüler der EIBE und des berufsvorbereitenden Jahres der Max-Eyth-Schule die Aufführung.
Die Schauspieler Desirée Angersbach und Ali Murtaza zeigten eindrucksvoll die Spirale der Gewalt in einer Welt, die geprägt ist von der Suche nach Anerkennung, aber auch durch Sprachlosigkeit und Ignoranz. Peter Gabriel, Lehrer an der MES, sollte recht behalten, was er in seiner Begrüßung formulierte: "Einige von euch werden einiges wiedererkennen."

(Oberhessische Zeitung, 28.05.2009)

Im Rahmen der Gewaltprävention an der Heinrich-Metzendorf-Schule engagierte die Sozialpädagogin Christine Poller die Berliner Theatergruppe Radiks, die am Mittwoch mit ihrer Aufführung "Und dann kam Alex" eine hohe Betroffenheit auslöste.
Das Stück schnitt genau die Themen an, die Schülern unter den Nägeln brennen. Selbst diejenigen, die bei der anschließenden Diskussion mit den beiden Bühnenakteuren nicht mehr folgen wollten und eine eher abweisende Haltung zeigten, setzten das Gespräch auf dem Flur fort - in kleinen Gruppen mit Freunden und Freundinnen, als man gemeinsam die Treppe von der sechsten Etage des Schulgebäudes ins Erdgeschoss hinunterging.

(Badische Allgemeine, 14.04.2009)

Könnte ein reales Ereignis sein, ist aber eine fiktive Geschichte, wie das Tourneetheater Radiks aus Berlin ausdrücklich betont. Schon 2007 wurde "Und dann kam Alex" produziert, doch die Bezüge zur Wirklichkeit sind auffällig. Das Stück ist in der Zusammenarbeit mit Psychologen, Pädagogen und dem Bundesverband Mediation entstanden. Ein Lehrstück über Mobbing und Gewalt an Schulen, doch ohne erhobenen Zeigefinger. Durch die detailgenaue Darstellung der verschiedenen Personen ziehen die beiden jungen Künstler ihr Publikum unausweichlich hinein in die bedrückende Geschichte, zeigen die Spirale von Demütigungen und Spott, die den sensiblen Alex immer mehr in eine fatale Isolation treiben.

(Pyrmonter Nachrichten, 30.04.2009)

Mobbing, Psychoterror und körperliche Gewalt sind Themen, mit denen sich viele Schüler auseinandersetzen müssen. Das Tourneetheater Radiks aus Berlin zeigte gestern auf der Kulturbühne das einstündige Stück "Und dann kam Alex". Die Geschichte handelt vom 17-jährigen Alex, der ständig von einer Jugendgruppe fertig gemacht wird. "Ich wollte das Stück nach Neumünster holen, weil das Thema durch den Amoklauf in Winnenden und den Gewaltüberfall an der Pestalozzischule im vergangenen Jahr ganz aktuell ist", erklärte die JVN-Kulturreferentin Magdalena Schlender.

(Jugendverband Neumünster, 28.04.2009)

Von Null auf 180 und wieder zurück - die beiden Schauspieler des Ensembles Radiks aus Berlin ließen die Emotionen kochen, als sie ein Drama über Mobbing an Schulen in der Aula des Herzog-Christian-August Gymnasiums nachspielten. Das Theaterstück "Und dann kam Alex" verband viele moderne Elemente: schnelle, harte Musik, direkte Zwiesprache zwischen Hauptdarstellern und Publikum und ein minimalistisches Bühnenbild. All diese Effekte waren dafür gedacht, dass sich die Schüler mit dem Thema Mobbing an der Schule auseinandersetzten. Von einer weißen Leinwand mit blutroter Linie, die sich bedeutungsschwanger abwärts neigt, führten die Schauspieler die Schüler in Alex' Lebenswelt ein.

(Sulzbach-Rosenberger Zeitung, 10.03.2009)

Den beiden Darstellern, Julia Schwebke und Ali Murtaza, gelang es von Beginn an, ihr Publikum mit einzubeziehen, da sie die beiden Hauptfiguren Alex und Jeanette sehr glaubwürdig verkörperten. Alle Figuren brachten sie sehr authentisch auf die Bühne und stellten ihr darstellerisches Können durch ihre überraschende Wandlungsfähigkeit unter Beweis. Ein wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist es, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und zu Fragen und Diskussion auffordern. Ziel ist es, zum einen bei allen Beteiligten die Sensibilität für das Problem zu erhöhen, dessen Brisanz an weiterführenden Schulen verkannt wird. Die Ereignisse von Winnenden haben gezeigt, wie wichtig es ist, hinzusehen und die Problematik nicht zu verdrängen, sondern sich präventiv um Lösungen zu bemühen.

(Saale-Zeitung, 17.03.2009)

Es ist wichtig, sich einfach mal Gedanken über das Thema zu machen, Gespräche anzustoßen, damit sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen. Auch wenn in manchen Szenen durchaus gewollt der Spaßfaktor durchkam, bewegt hat es die Jugendlichen allemal. Und worüber sich die beiden Schauspieler besonders gefreut haben dürften, das brachten nach der Aufführung zwei Mädchen auf den Punkt: "Wir konnten richtig mitfühlen. Es ist ein Thema, das so wichtig ist und es wird viel zu wenig darüber gesprochen!"

(Mainpost, 18.02.2009)

Die Darsteller Judith Grassinger und Ali Murtaza vom Ensemble Radiks Berlin setzten die Inszenierung des Stücks "Und dann kam Alex" nach der Regie von Karl Koch äußerst beeindruckend um, so dass sich das junge Publikum in das Geschehen auf der Bühne einbezogen fühlte, Schrecksekunden unmittelbar miterlebte, um anschließend die Ereignisse wieder als unbeteiligter Zuschauer zu verfolgen und eigene Gedanken spielen zu lassen. Das Stationendrama, in dem Alex in seine Welt einführt, die geprägt ist von der Suche nach Nähe und Anerkennung, aber auch Sprachlosigkeit und Ignoranz, entstand in Zusammenarbeit mit Psychologen, erfahrenen Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation. Es greift Themen auf, die häufig in Zusammenhang mit Jugendgewalt gebracht werden, wie Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Lehrstellenmangel und damit verbundene Perspektivlosigkeit, visuelle Gewaltdarstellungen, Drogen- und Alkoholkonsum sowie Waffenbesitz, streift aber auch kriegerische Auseinandersetzungen und fragt nach subjektiven und objektiven Komponenten der Gerechtigkeit. Es spürt Verhaltensweisen von "passivem Opfer" und "provozierendem Opfer" auf und lässt auf das Verhalten von "Zuschauer" und "Beobachter" oder Mitläufer achten.

(Neue Presse Ebersdorf, 20.02.2009)

Das Theaterstück "Und dann kam Alex" behandelt die Schwerpunkte: Anerkennung und Achtung zwischen Gleichaltrigen, Beziehungslosigkeit innerhalb von Familien, Rolle der Medien und Unterhaltungselektronik, Zugang zu Waffen, steigender Druck auf Schulabgänger, Kinder- und Jugendkriminalität, Drogen- und Alkoholkonsum, Mobbing und/ oder Bullying im Schulalltag und die Sprachlosigkeit der "Opfer" und der "Zuschauer". Eine tolle Veranstaltung, die bei allen Beteiligten prägende Eindrücke hinterlassen wird.

(Berufskolleg Bonn-Duisdorf, 03.12.2008)

Das Zwei-Mann-Theaterstück "Und dann kam Alex", das in Zusammenarbeit von Psychologen, Pädagogen sowie dem Bundesverband Mediation entwickelt worden ist, zeigt, was passiert, wenn der Alltag eines Jugendlichen durch die verzweifelte Suche nach Nähe, Anerkennung und reiner Perspektivlosigkeit bestimmt wird. Ziel ist es, Kinder ab 13 Jahren mit Themen wie Mobbing, Gewalt und Gleichgültigkeit zu konfrontieren und zum Nachdenken darüber anzuregen.

(Westfalenpost, 27.11.2008)

"Und dann kam Alex" ist ein Stück speziell für Jugendliche, das der Theaterpädagoge Karl Koch aus aktuellem Anlass geschrieben hat. Mobbing als Tabuthema - dagegen will das Ensemble Radiks aus Berlin angehen. Mit einem Stück, das zum Nachdenken anregen will. Der 17-jährige Alex ist der perfekte Antiheld. Jahrelangen Schikanen seiner Mitschüler wehrlos ausgesetzt, wird er am Ende selber zum Täter und greift zur Waffe. Dabei will er nur eins - Gerechtigkeit. Die klassische Trennung zwischen Bühne und Publikum wurde während der Aufführung aufgehoben. Die beiden Akteure, die mit viel Energie eine überzeugende Darstellung boten, nutzten den gesamten Saal als Spielfläche und bewegten sich auch zwischen den Zuschauerreihen. Den Schülern sollte bewusst werden, dass Mobbing eben nicht nur auf der Bühne, sondern auch in ihrer unmittelbaren Realität stattfindet.

(Südwestpresse, 21.05.2008)

In dem Theaterstück "Und dann kam Alex" von Karl Koch geht es um die Gründe des folgeschweren Fehlverhaltens, die in sozialer Kälte, beruflicher Perspektivlosigkeit, familiärem Milieuschwachsinn oder negativer Beeinflussung durch Fernsehen und Internet ihre Ursachen haben können. Vor allem aber will das Spiel die Zuschauer auch anregen, über Wege nachzudenken, wie man den dargestellten Formen von Gewalt und psychischer Verwahrlosung besonnen und taktisch klug vorbeugen und entgegenwirken kann. Die Realisierung des Spiels erfolgte durch sparsamste Mittel und kam mit nur zwei Darstellern aus, die für kurze Passagen in immer neue Rollen schlüpfen mussten.

(Nordfriesland Tageblatt, 03.05.2008)

Gewalt, Mobbing und Bullying unter Jugendlichen. Dieses hochaktuelle Thema bildete den Inhalt des 60-minütigen Theaterstücks "Und dann kam Alex", mit dem die beiden aus Berlin stammenden Schauspieler auftraten und zum Nachdenken und weiterer Nachbearbeitung Anlass gaben. Das Stück des Autors Karl Koch, das die beiden Berliner zum Vortrag brachten, ließ das junge Publikum nicht ungerührt und war in allen seinen Einzelpassagen, in denen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Perspektivlosigkeit, Lehrstellenmangel, Gewaltdarstellung in den konsumierten visuellen Medien und Drogen- und Alkoholkonsum zum Ausdruck kamen, auf eine hohe Sensibilisierung ausgelegt. Die Figur des Alex wurde dabei zum Täter und zum Opfer gleichermaßen.

(Tageszeitung Bockenem, 16.04.2008)

Thema des Stücks "Und dann kam Alex" ist die Entwicklung eines anfangs unauffälligen 17-jährigen Schülers, der durch verschiedene Lebensumstände, Desinteresse der Eltern, Mobbing unter Gleichaltrigen und andauernde Demütigungen zu einem gewaltbereiten Jugendlichen wird. Die Schüler verfolgten gebannt das Geschehen auf der Bühne, das mit geringen Mitteln die dramatischen Stationen aus Alex' Leben umsetzte. Sie wurden in die jugendgerechte Inszenierung mit einbezogen… Die Auseinandersetzung mit den zentralen Themen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familie, problematische Lehrstellensuche, mangelnde Perspektiven, Medienkonsum, Drogen- und Alkoholmissbrauch ist Ansatz der Präventionsarbeit. Und gerade diese Themen wurden in dem Theaterstück angesprochen.

(Domschule Fulda, 06.02.2008)

Auf der Bühne, die eigentlich nichts anderes ist als ein Stück Teppich in der Turnhallenmitte, stehen ein Tisch und zwei Stühle. [...] Oberstudienrätin Petra Mayer war „ganz fasziniert von den geringen Mitteln“, mit denen so eine große Wirkung erzielt wurde. [...] Nach der Aufführung sieht man den Jugendlichen an, dass sie über das, was sie gerade gesehen haben, nachdenken. Im Religions-, Ethik- und Deutschunterricht werden sie die Geschichte von Alex noch einmal nachbearbeiten.

(Süddeutsche Zeitung, 30.10.2007)

Beeindruckend waren vor allem die jugendgerechte Inszenierung und die Aussagekräftigkeit der einzelnen Stationen. Unsere manchmal schwierigen Schüler waren sehr aufmerksam dabei. Im Anschluss wurde sogar freiwillig noch länger im Klassenzimmer über die Geschehnisse, aber auch über mit dem Thema Verwandtes diskutiert. Die Inhalte wirkten trotz künstlerischer Elemente authentisch für die jungen Leute. Vor allem die Gefühlswelt wurde aufgeweckt.

(OStR Petra Mayer, Staatl. Berufsschule Fürstenfeldbruck, 23.10.2007)

Das Berliner Ensemble „Radiks“ hat an der Hersbrucker Grete-Schickedanz-Hauptschule vor Acht- bis Zehntklässlern das Stück „Und dann kam Alex“ aufgeführt. Thema: Gewalt und Mobbing an der Schule. „So etwas gibt es bei uns nicht“, ließen etliche Schüler die Schauspieler Thea Schrader und Armin Hägele in der anschließenden Diskussion wissen. Die waren schon begeistert ob des mustergültigen Verhaltens an der Schule, als plötzlich ein Mädchen die Bombe platzen lässt: „Sagen wir's mal so: Ich bin die Zielscheibe der ganzen Klasse.“ Und mit einem Mal ist aus dem Theaterstück Realität geworden.

(Hersfelder Zeitung, 09.10.2007)

Den Kolleg/-innen hat das Stück ausnahmslos gut gefallen! Auch das vorab geschickte Unterrichtsmaterial war für uns nützlich. Interessant war die Reaktion der Schüler/-innen, wir haben die 7 bis 10klässler zuschauen lassen. Den meisten hat es gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass sogar ein paar Schüler trotz der immensen Rechtschreibprobleme, die sie alle haben, den Mut hatten etwas in Ihr Gästebuch zu schreiben. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Aufführung!

(Piroska Evenburg, Hauptschule Kreuzheide, Wolfsburg, 24.09.2007)

Die Schauspieler brachten die komplexe Thematik überzeugend rüber und hinterließen bei zwei Vorstellungen für die Jahrgangsstufen 8 und 9 nachdenkliche Schüler, die darüber auch noch diskutieren durften. Am Ende waren fast alle Schüler einer Meinung: „Klar gibt es doch auch in fast jeder Klasse Mobbing“.

(Kölner Stadt-Anzeiger, 22.09.2007)

Die Schüler zeigten im Anschluss an das Stück durchaus Interesse an einer Diskussion. Sie wollten Hintergründe wissen, manche fühlten sich betroffen – und immer wieder kam die Frage – was man hätte anders machen müssen.

(Ostfriesischer Kurier, 21.09.2007)

Das Zweipersonenstück des Ensembles Radiks aus Berlin vermittelte in kurzen Szenen einen Eindruck von den vielschichtigen Ursachen, die zu Hoffnungslosigkeit und schließlich zu Gewalt bei Heranwachsenden führen können. Das Stück vermeidet Vereinfachungen, Schuldzuweisungen und Schwarz-Weiß-Malerei. „Man kann sehen, wie schwer manche Kinder es haben.“ lautete der Kommentar eines Schülers.

(Der Patriot, 20.09.2007)

Mit beachtenswerter mimischer Darstellungskunst und nur wenig Requisite ist es dem Schauspielduo gelungen, das Thema Mobbing an Schulen in eine für die Schülerschaft gut zu begreifende Darstellung umzusetzen.

(Goslarsche Zeitung, 14.09.2007)

Sowohl den SchülerInnen als auch den Lehrerinnen hat das Stück und die Darstellung sehr gut gefallen. Auch die Gespräche mit beiden Darstellern im Anschluss an das Theaterstück in den Klassen sind sehr gut angekommen. Die SchülerInnen hatten sehr viele Fragen. Julia Schwebke und Alexander Matakas haben sich für die Beantwortung der Fragen und die Diskussion mit den einzelnen Klassen viel Zeit genommen - Schüler und Lehrer fanden außerdem beide sehr sympathisch und offen, was die Gespräche mit den Schülern erleichtert hat. Vielen Dank dafür!

(Kerstin Heiring, Hauptschule Lüdinghausen, 30.08.2007)

Vielen Dank für Ihr Stück und die sensible und eindrucksvolle Darstellung durch Ihre Schauspieler. Bei unseren SchülerInnen hat die Veranstaltung zu einer Auseinandersetzung mit Mobbing geführt, die wir LehrerInnen so nie durch Unterricht hätten leisten können. Wir möchten Sie auch mit anderen Produktionen gerne wieder in unser Berufskolleg einladen. Bitte grüßen Sie mir Ihre beiden Schauspieler. Herzlichen Dank für Ihre Leistung.

(Hans-Georg Harrer Vorsitzender BAG Jugendarbeit im Reg.-bez. Detmold e.V, Brakel, 29.08.2007)

Beeindruckend, mit wieviel Fingerspitzengefühl Alexander Matakas und Julia Schwebke die unterschiedlichen Charaktere herausgearbeitet haben und so ein recht realistisches Bild entstehen ließen. „Das Thema wurde gut rüber gebracht. Das war so, als wäre es wirklich passiert“, zeigen sich die Schüler Dennis Hundertmark, Manuela Hein und Maximilian von Wrizberg von der Aufführung beeindruckt. Mit dem Theaterstück will das AKB einmal auf einer anderen Ebene als dem Unterricht die Jugendlichen für die Themen Mobbing und Gewalt sensibilisieren. „Das Stück soll die Jugendlichen zu Diskussion herausfordern und zu sozialem Handeln anregen. Auch sollen sie nach Lösungsansätzen suchen“, erklärt Hans-Georg Harrer, Vorsitzender der Bezirksarbeitsgemeinschaft Jugendarbeit.

(Helga Kroos, Neue Westfälische, 23.08.2007)

Alex ist kurz davor. Doch plötzlich setzt er die Waffe doch noch von der Schläfe ab und erzählt, wie es soweit kommen konnte: So drastisch war die Anfangsszene aus dem spannenden Theaterstück Und dann kam Alex, das gestern 135 Neuntklässler der Schiefbahner Willi-Graf-Realschule begeisterte.
Seit Jahren setzt die Realschule schon auf Gewaltprävention als Unterrichtsthema, unter anderem in Form von Theaterstücken. In diesem Jahr verpflichtete man das Berliner Radiks-Ensemble mit einem Stück des Theaterpädagogen Karl Koch, das auf seiner deutschlandweiten Schultour auch in Willich Station machte und über Gewalt, Mobbing und Bullying aufklärte ...
Der Stoff zu „Und dann kam Alex“ ist realitätsnah und deshalb glaubwürdig. Psychische und physische Gewalt unter Jugendlichen ist weit verbreitet und soll eben auch in der Schule thematisiert werden. Nur gemeinsam, nämlich zusammen mit Eltern und den Jugendlichen selbst kann es gelingen, die Gewalt, das Mobbing und das Bullying erfolgreich zu verhindern und einzudämmen. Die Willi-Graf-Realschule tat mit diesem Faustrecht-Theater einen ersten Schritt. Im Anschluss daran bereiteten die Pädagogen den Stoff im Unterricht nach und freuten sich auch über eine lebhafte Diskussion.

(Tobias Neumann, Rheinische Post, 23.08.2007)

„Hier wird ein Problem aufgegriffen, das auch an Berufskollegs und deren Umfeld zunehmend Realität und Alltag geworden ist und somit auf öffentliches Interesse stößt,“ so Monika Stoll-Röhl, Schulleiterin des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs in Coesfeld. Die sich an die Vorstellung anschließende Diskussion zwischen den Schauspielern und Schülern zeigte, dass deren Sensibilisierung ein guter Schritt ist, sich sachlich und konstruktiv dem Thema zu nähern.

(Allgemeine Zeitung Coesfeld, 22.08.2007)

Im Namen unserer Schüler und Schülerinnen der Klassen 7-9 und der Kollegen möchte ich mich herzlich für die beeindruckende Aufführung des Stückes " Und dann kam Alex " an der Realschule Burbach am 16.06. bedanken.Vom höchst möglichen Lob des schweigsamen Siegerländers ( " War schon ganz okay so." ) bis zur oft gestellten Frage " Wann kommen die denn wieder ? " waren alle Kommentare durchweg positiv und wir würden uns freuen, ihr Ensemble bei anderer Gelegenheit bei uns begrüßen zu können.Dank nicht nur für die Art und Intensität der Vorstellung, sondern auch für die offenen Antworten der Darsteller auf teils persönliche Fragen ...

(Karl Ernst Ermert, Realschule Burbach, 27.06.2007)

Nach der letzten Spielszene wendeten sich die Schauspieler des „Ensemble Radiks“ aus Berlin mit Fragen an das junge Publikum, welche eine Diskussion zur Folge hatten. In dieser ging es um Gewaltprävention, Eingriffsmöglichkeiten in schwierigen Lagen und um die Schuldfrage. Hier zeigte sich, dass der Zusammenschluss von Theaterpädagogen, Regisseuren und Schauspielern zu dem „Ensemble Radiks“ eine glückliche Mischung ist, die wertvolle Arbeit für das soziale Bewusstsein Jugendlicher leistet. Darüber hinaus war diese gelungene Veranstaltung ein weiterer Beitrag dazu, auch im ländlichen Raum Jugendliche an die Welt des Theaters heranzuführen, denn die Schauspieler überzeugten durch ihre Spontaneität und die Nähe zum Publikum, indem sie nicht nur die Bühne, sondern auch den Zuschauerraum zur Spielstätte machten.

(SauerlandKurier, Burbach, 17.06.2007)

Ihren beiden Schauspielern möchten wir herzlich danken für gute Darstellung und die engagierten Gespräche mit den Schülern. Im Nachhinein habe ich mit Schülern der Real- und Hauptschulen gesprochen, denen das Verständnis der Abläufe wohl etwas schwer fiel, da alle Charaktere von nur 2 Schauspielern dargestellt wurden und die Spielszenen nicht chronologisch angeordnet waren… Insgesamt sicher eine lohnenswerte, aber bezüglich der Verständlichkeit, nicht ganz einfache Vorstellung.

(Angelika Launag, Arbeitskreis „Gewaltprävention“ des Städt. Gymnasiums Gevelsberg, 21.06.2007)

„Wie hätte die Eskalation verhindert werden können?“, „Welche Möglichkeit haben wir, um etwas gegen Gewalt zu tun?“ – waren die Kernfragen der Nachbesprechung, die ein wesentlicher Teil des Stückkonzepts ist. Nach anfänglicher Zurückhaltung stellten die Schüler Fragen an die Schauspieler und gaben ihre Verbesserungsvorschläge preis. Somit erfüllte das von „Radiks“ produzierte Stück seine Funktion: Die Reflektion der jungen Zuhörerschaft mit der Thematik Gewalt und Mobbing…

(Westfälische Rundschau, Gevelsberg, 14.06.2007)

Die Vorstellung am heutigen Vormittag hat den Schülern und den anwesenden Lehrern sehr gut gefallen. Wir haben eine Gänsehaut bekommen! Die beiden Schauspieler haben eine tolle Leistung erbracht, wir konnten uns sofort in jede Figur hinein versetzen. Auch das anschließende Gespräch war für unsere SchülerInnen eine Bereicherung. Vielen Dank dafür. Wenn sie wieder einmal ein Theaterstück haben sollten, das für unsere Schule in Frage kommt, dann würde ich mich über Infomaterial sehr freuen.

(Alice Jamnig, Städt.Realschule Lünen-Brambauer, 12.06.2007)

Die allermeisten unserer Schülerinnen und Schüler aus der 7. und 8. Klasse folgten dem Stück sehr gebannt, was für die Spannung des Stücks und die tolle schauspielerische Leistung der beiden Darsteller spricht.

(Fritz Dittrich, Städt. Marie-Therese-Gymnasium, Erlangen, 31.05.2007)

Es gelang den beiden, den Zuschauern die Problematik des Schülers Alex nahezubringen. Die Schüler gaben bei der Aufführung spontan ihre Kommentare zum Nachbarn und belohnten die Schauspieler mit ihrem Beifall nach dem Stück. Mit diesem Stück wurde wieder ein Denkanstoß gegeben, der gewiss einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

(Gerd Stoppa, Vogtland-Anzeiger, Plauen, 04.05.2007)

Vielen Dank für die tolle Vorstellung! Ihr habt das Thema "Mobbing" und "Gewalt an Schulen" sehr realitätsnah dargestellt und abwechslungsreich inszeniert. Viele unserer Schüler fühlten sich sicher mit ihrem eigenen Spiegelbild konfrontiert, auch wenn sie dieses in der anschließenden Diskussion nicht zugaben und deshalb das anschließende Gespräch einfach nicht stattfand (im Klassenzimmer später aber sehr wohl - vielleicht war der Kreis einfach zu groß?!).
Die verschiedenen Rollen waren von euch überzeugend und für einen an Theater Gewöhnten schauspielerisch sehr gut umgesetzt... . Wir fanden die Veranstaltung sehr gelungen, bedanken uns noch mal bei den beiden Hauptdarstellern... .
Grüße aus München

(i.A. Christof Knippschild, Hauptschule an der Situlistraße, München, 27.03.2007)

...die Rückmeldung aus dem Kollegium war sehr positiv, es wurde in einigen Klassen danach noch sehr angeregt diskutiert.

(Christina Wiggen-Fischer, Thomas-Morus-Oberschule, Berlin-Neukölln, 11.03.2007)

Anerkennung und Lob für das Tournee-Theater Radiks !
Ende November fand in unserer Einrichtung die Aufführung "Und dann kam Alex" statt.
Die Auseinandersetzung zum Thema Mobbing und Gewalt gehört für viele unserer Jugendlichen (14 bis 25 Jahre) zur täglichen Erfahrung.
Die überzeugende wirklichkeitsnahe Darstellung durch die beiden Hauptdarsteller – sowie deren Verwandlungsfähigkeit im Umsetzen der verschiedenen Rollen – ließen die Aufführung zu einem großen Erfolg werden.
Besonders das anschließende Gespräch der Akteure mit interessierten Zuschauern hat die Dringlichkeit der Auseinandersetzung zum Thema Mobbing, Gewalt, Perspektivlosigkeit im Alltag hervorgehoben.
Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die weiter zu empfehlen ist und hoffentlich von vielen Jugendgruppen genutzt wird.

(Fr. Wanske – Freizeitstätte „Haus an der Wuhle“ des pad e.V. – Eltern und Jugendliche gegen Drogenmißbrauch, Berlin, 08.12.2006)

„Und dann kam Alex“ schneidet Themen an, die häufig in Zusammenhang mit Jugendgewalt gebracht werden. Hier spielen Beziehungslosigkeit innerhalb der Familien, Lehrstellenmangel und Perspektivlosigkeit, Gewaltdarstellungen in den visuellen Medien, aber auch Drogen- und Alkoholkonsum sowie Zugang zu Waffen eine große Rolle. Die gleichzeitige Täter- und Opferrolle der Figur „Alex“ soll die Jugendlichen zu Diskussionen herausfordern, zu Fragen und sozialem Handeln anregen.“

(Jugendstadtrat Reinhard Naumann, Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf, 09.11.2006)

Leben bis Männer

Einer packt aus. Mehr als zwanzig Jahre war er der Stratege am Rand, im Training ein harter Knochen, auf dem Platz ein Erlöser. Sein Verein hieß einst "Tatkraft Börde", sein Beruf ist Fußballtrainer. Jetzt zieht er vom Leder, und es gibt kein Halten: Weil einer seiner Spieler vor Gericht gestellt wurde, hat die Mannschaft den Aufstieg nicht geschafft. Nach "Helden wie wir" und "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" hat Thomas Brussig nun den Aufschrei eines Menschen aus der Provinz aufgezeichnet.

(Goethe-Institut - Fußball und Literatur -)

Irgendwie möchte man dem Trainer nichts übelnehmen. Selbstgefällig wie Otto Rehagel, aber menschlich wie Ede Geyer steht er auf dem Sportplatz... nicht nur für Fußballfans ein echter Volltreffer!

(PRINZ)

"Da kommt er, der Trainer mit einem Netz voller Bälle…er wartet auf seine neue Mannschaft. Und bis die kommt, fällt ihm allerhand ein... Überzeugend und hinreißend amüsant wird hier die tragikomische Geschichte eines Mannes geschildert, der alles "psychologisch" im Griff hat und an dem doch einiges vorbeigeht."

(Esslinger Zeitung)

Der Kontrabaß

Den Helden Patrick Süskinds gehört unser Herz. Sie verkörpern etwas, wonach wir uns im tiefen Innern sehnen: Freiheit, Fernsein von den Zwängen der Masse, von den gewöhnlichen Dingen, vom Lärm des üblichen Lebens.

(Friedrich Ani / Bayerischer Rundfunk, München)

Ein fulminanter Monolog, bei dem, so oder so, kaum ein Auge trocken blieb. Karl Koch spielte diesen schwierigen Charakter mit leidenschaftlicher Hingabe und Präzision und fesselte und begeisterte das Publikum eineinhalb Stunden lang im Kunsthof.

(Volksstimme, Magdeburg)

Der Spaziergänger

Wahrlich keine leichte Aufgabe für den verwandlungsfähigen Karl Koch, der mit Hausschuhen und Unterhemd und grauer Hose zu einem imaginären Spaziergang aufbricht....
Seine darstellerischen Überraschungscoups lassen den sanft dahingleitenden Text aufbrechen, atmosphärisch vibrieren...
Ein ungemein konzentrierter schauspielerischer Spaziergang...

(Frank Dietschereit, Galerie des Theaters SFB/ORB)

Unermüdlich, unerschöpflich und ausdrucksstark: Der Schauspieler Karl Koch nahm das fachkundige Publikum auf einen nicht eben leicht zu bewältigenden Spaziergang mit und ließ ganz nebenbei eine Theaterkostbarkeit entstehen....

(Aschaffenburger Zeitung)

So unscheinbar begann es, daß das Publikum es kaum mitzubekommen schien, als der unauffällige Herr da vorne das Fenster schließt: ein Bühnenarbeiter? Nicht lange und Koch hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit des Auditoriums errungen - mit Stille. Und man folgte ihm bereitwillig...

(Stuttgarter Zeitung)

Schönster Beweis für die Qualität der Aufführung: die Jugendlichen folgten dem Spiel mit innerer Spannung und spürbarer Anteilnahme. ....
In einem waren sich die Schüler und Lehrer beim abschließenden Gespräch einig: Literatur darf nicht nur mit dem Kopf erfahren werden.

(Main Echo)

Sturm und Wurm unterwegs

Schauspieler Karl Koch zog die Kleinen sofort in seinen Bann. Spätestens als der zweite Hauptdarsteller, Wurm Karlknut - eine Handpuppe, zum ersten Mal auf der Bildfläche erschien, brachen die Kinder in schallendes Gelächter aus. Aufmerksamkeit und Begeisterung rissen in den folgenden 60 Minuten nicht ab. Mittels verschiedener Kopfbedeckungen, einem Kassettenrecorder und ständig wechselnder Kulisse ließ Karl Koch, alias Harry Sturm, das Stück lebendig werden. Dank seiner Begabung, deutsche Dialekte von Plattdütsch bis Bayrisch originalgetreu wiederzugeben, vergaßen die Kinder im Handumdrehen, daß nur eine Person das Stück spielte...Schauspieler Karl Koch, im Auftrag des Nordharzer Städtebundtheaters auf der Bühne stehend, legte sein ganzes Herz in das Spiel. Kinder wie Lehrer, die nur selten der Versuchung zu lachen widerstehen konnten, dankten es ihm abschließend mit tosendem Applaus.

(Pressespiegel VOLKSSTIMME MAGDEBURG)

..."Sturm" kam herein, und vom ersten Augenblick waren die Kinder begeistert. Sie verfolgten gespannt die Geschichte, sangen mit, gaben Zwischenapplaus und waren total begeistert von der Vielfältigkeit der gespielten Figuren. Herr Koch verstand es sehr gut, die Kinder mitzureißen. Nach dem Ende der Geschichte hielt der Applaus an und Herr Koch mußte noch eine Zugabe geben. Vorher ließen ihn die Kinder nicht aus dem Raum.

(Fr. Borth - Schulleiterin Anne-Frank-Grundschule, Halberstadt)

...Auch wenn die Botschaften klar sind, bleibt der pädagogische Zeigefinger unausgestreckt. Wohl gerade weil das plakativ Belehrende ausbleibt, kommt das Stück bei den Kindern so gut an. Auf sehr unterhaltsame Weise wird an die jungen Zuschauer appelliert, anderen gegenüber tolerant zu sein – und nicht allein das Äußere zu sehen...
Die Rollen der beiden Titelhelden, aber auch die des Schaffners, aller Mitreisenden und des Mannes am Fahrkartenschalter füllte Karl Koch vom Berliner Theaterensemble Radiks aus. Mit verschiedenen Dialekten und im ständigen Wechsel der Hüte gab er den einzelnen Charakteren ihr Bühnenleben. Koch nutzte die gesamte Aula der Schule als Aktionsraum, bezog die Mädchen und Jungen in die Handlung ein.

(Gardelegener Kreisanzeiger)

Lilli und Fräulein Snega oder
Pinguine fliegen doch!

(Uraufführung des Stückes durch das Theaterprojekt „TheaterTräume“ im März 2006 in Quedlinburg)

Diesmal wurde ein Schulmusikraum zum Traumland, das um so mehr Spaß macht, weil der Autor Karl Koch zuvor Szenen aus einem anderen, weniger freudvollen Land zeigt, die mancher kleine Zuschauer nur zu gut kennt. Lillis Mutter hat zwar wieder Arbeit, dafür aber keine Zeit mehr ... „Vielleicht sollte ich auch weggehen wie Papa“, überlegt die Zweitklässlerin. Die besten Eltern sind ohnehin Pinguine....
Plötzlich steht ein Brillenpinguin vor Lilli, der wie Mama Katrin spricht, aber Fräulein Snega heißt. Und hinter dem Küchentisch beginnt unübersehbar die Sahara. Oder ist es die Wüste Gobi? Auf jeden Fall ist der Südpol weit. Und ein Pinguin kein Flieger. Oder doch?.... Jeder muß seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht, das haben die kleinen Zuschauer gespürt. „Lilli und Fräulein Snega“ macht nicht nur Spaß, sondern auch nachdenklich. Sind Pinguine gar die besseren Menschen? Auf jeden Fall wird es Zeit, mal wieder zu träumen. Nicht nur, wenn es draußen dunkel ist.

(Stephan Neef, Mitteldeutsche Zeitung)